Brauche ich als Startup ein CRM-System?

Wer hat mit dem Kunden gesprochen, oder hat jemand seine Telefonnummer? Solche Situationen kennt jedes Startup. Aber kann die Nutzung eines CRM-Systems helfen, seinen Vertrieb auf Vordermann zu bringen?

Gründer kennen eigentlich alle das Phänomen: man knüpft die ersten Geschäftskontakte mit Kunden, mit anderen Startups, mit Lieferanten, Journalisten, Designern und Banken.
Das Ganze entwickelt sich prima, aber innerhalb weniger Monate steht man vor einem Durcheinander aus E-Mails, Excel-Dateien, Terminen und Kalendern. Die Liste, die man gerade bearbeitet hat, ist nicht die aktuelle, die Info die man unterwegs benötigt, liegt leider auf einem anderen Rechner. Das ist der Moment wo eine CRM-Software interessant wird.

In einem CRM-System wie CentralStationCRM sammelt man alle Informationen zu einem Kunden zentral an einer Stelle. Unter dem Namen der Person finden sich beispielsweise die dazugehörige Firma, die Adress- und Kontaktdaten, E-Mail-Konversationen, Gesprächsnotizen, Dateien und ähnliches. Auf diese Informationen haben alle im Team Zugriff und alle arbeiten auf dieser einen zentralen Datenbasis. Damit lässt sich innerhalb einer Minute erkennen, wer im Team hatte Kontakt mit dem Kunden, was wurde besprochen, was sind die geplanten Maßnahmen.

Welche Anforderungen muss ein CRM-System für Startups erfüllen?

Ein CRM-System für Startups sollte eines sein, dass für kleine Firmen konzipiert ist. Klar, alle gehen nach der Gründung erst einmal davon aus, sie werden das nächste Google. Aber selbst die haben eine ganze Weile in kleinem Maßstab gearbeitet – und nutzen auch heute noch kein SAP. Darüber hinaus helfen folgende fünf Kriterien bei der Auswahl, das richtige CRM-System für das eigene Startup zu finden.

1. Einfache Bedienung und intuitives Design

In kleinen Unternehmen hat niemand Zeit und Geld für tagelange Schulungen, speziell weil der Umgang mit der Software meist nur einen Teil der eigenen Arbeit ausmacht. In Konzernen mit reinen CRM-Spezialisten ist das was anderes, aber in einem Startup muss man die CRM-Lösung nach einer Stunde weitgehend verstanden haben, sonst taugt sie nicht. Dabei sollte der Nutzen sofort erkennbar sein. Wenn man den Eindruck bekommt, die Software bringt mehr Arbeit als Nutzen, wird sich keiner damit langfristig auseinandersetzen.

2. Geräteunabhängigkeit und mobile Nutzung

Für junge Unternehmer oder kleine Firmen im Allgemeinen ist es sinnvoll, auf webbasierte Systeme und Software as a Service (SaaS) zu setzen. Das bedeutet, man installiert die Software nicht lokal, sondern loggt sich über den Webbrowser auf einer Internetseite ein und findet dort alle seine Daten (ähnlich wie man es von Gmail u.a. kennt). Solche Cloud-Lösungen machen zum einen unabhängig vom Gerät oder Betriebssystem, denn dann ist es egal, ob ich vom PC im Büro, vom Apple Rechner zu Hause oder vom iPhone unterwegs auf die Software zugreife. Ich sehe immer dieselben Daten. Zum anderen bleibt der gesamte technische Teil (Installation, Server-Infrastruktur, Updates, Backups, etc.) beim Anbieter und ist mit den monatlichen Kosten bereits abgedeckt. Das macht Websoftware für kleine Unternehmen in aller Regel deutlich kostengünstiger als lokale Lösungen.

3. Standardprozess und einfache Sortierfunktionen

Startups sind noch nicht festgefahren in ihren Prozessen, deshalb ist es hilfreicher, sich zumindest grob an Standardprozessen des Vertriebs und Marketings zu orientieren, als eine Software genau auf die eigenen Abläufe anzupassen. Anpassungen sind nicht nur sehr teuer, sondern auch bei späteren Änderungen sehr aufwendig. Ein zu enges “Prozess-Korsett” schadet ohnehin meist mehr, als es nützt. Wichtig ist, dass ein Schritt im Prozess die Kategorisierung der Kontakte enthält (z.B. nach Branche, nach Produkt oder nach Status wie Interessent oder Kunde). Sehr einfach geht das mit einer Schlagwortfunktion und lässt sich z.B. für zielgerichtete Mailings verwenden. Zudem lässt sich so verhindern, dass Kontakte im „digitalen Nirvana“ verschwinden, sondern sie werden immer wieder in einer der Gruppen auftauchen und ggf. kontaktiert.

4. Reduktion auf das Wesentliche

Ein schlankes Design macht eine Software nicht nur einfacher (siehe Punkt 1), sondern auch schneller und verbessert die Datenqualität. Schneller deshalb, weil Funktionen oder Bereiche, die vielleicht nicht genutzt werden, trotzdem bei jedem Ladevorgang mitgeschleppt werden. Das wirkt sich natürlich auf die Performance aus und zeigt sich insbesondere bei Software, die über das Internet, bzw. mobil genutzt wird. Gleichzeitig verschlechtert Komplexität die Datenqualität, denn wo immer es sehr vielen Optionen gibt, Daten oder Kennzahlen zu pflegen, werden Menschen aus Bequemlichkeit und Zeitmangel Dinge auslassen. Leider werden das immer unterschiedliche Bereiche sein, so dass schon nach kurzer Zeit Inkonsistenzen entstehen und die Daten im CRM-System damit unbrauchbar werden.

5. Bezahlbare Kosten

Ein CRM-System, was eine kleine Firma fast in den Ruin treibt, ist völlig sinnlos. Zumal sich Prozesse erst etablieren müssen und keiner schon im ersten Jahr weiß, wohin sich die Reise im nächsten Jahr entwickelt. Manche CRM-Anbieter verlangen schon Geld (z.B. für einen „Workshop“), bevor man überhaupt mal eine Demo-Version zu sehen bekommt. Von solchen Firmen heißt es gleich Abstand zu nehmen. Das CRM-System CentralStationCRM gibt es als Vollversion für Startups bis zu drei Nutzern und bei beschränktem Volumen dauerhaft kostenlos. Danach startet man bei 19 Euro im Monat oder mit 39 Euro für 10 Nutzer. Alles ohne Kündigungsfrist oder sonstige Knebelmechanismen (z.B. fehlende Exportoptionen der eigenen Daten). So kann man auch als Startup einen professionelle Vertrieb auf die Beine stellen.

 

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