Drei einfache Tipps für bessere Texte

Gründer sind Allrounder. Auch, wenn man viele Aufgaben gerne von Anfang an an Profis delegieren würde: Auf den meisten Baustellen müssen sich Jungunternehmer erst einmal selbst zurechtfinden. Das gilt auch für die Textentwicklung.

Dank einer guten Ausbildung fällt es den meisten Gründern vergleichsweise leicht, Pressemitteilungen oder Texte für die eigene Homepage zu entwickeln. Im Detail offenbaren sich dem kritischen Leser allerdings immer wieder kleine Ungenauigkeiten.

Ich habe deshalb drei einfache Tipps zusammengestellt, die sich für Start-ups als besonders hilfreich erwiesen haben.

Nutze kurze Sätze

Du schreibst, um verstanden zu werden. Dein Publikum muss deinen Gedanken folgen können. Komplexe Satzkonstruktionen sind da hinderlich. Sie erschweren das Lesen und führen dazu, dass Interessenten frühzeitig abspringen.

Das heißt nicht, dass lange Sätze grundsätzlich zu vermeiden sind. Als Gelegenheitstexter sollte man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass sie die Gefahr logischer Brüche in sich bergen; das kann die Aufmerksamkeit des (Online-)Lesers schnell überstrapazieren. Eine einfache Faustregel besagt deshalb: Einen langen Satz mit über 20 Wörtern sollte man lieber in zwei kurze Sätze aufteilen.

Vermeide Typo-Fehler

Typografische Fehler machen einen schlechten Eindruck – und sind absolut unnötig. Denn du musst nur wenige Regeln beachten, um in Sachen Typo auf der sicheren Seite zu stehen. Die wichtigsten:

  • Doppelte Leerzeichen sind tabu. Nutze vor der Veröffentlichung die Funktion „Suchen und Ersetzen“ deines Textverarbeitungsprogramms, um alle doppelten Leerzeichen durch einfache zu ersetzen.
  • Bindestrich und Gedankenstrich sind nicht das Gleiche. Bei Gedankenstrichen kommt nicht der Binde- oder Viertelgeviertstrich [-], sondern der längere Halbgeviertstrich [–] zum Einsatz.
  • Beachte die Abstände innerhalb von Abkürzungen! Nach jedem Punkt innerhalb einer Abkürzung sollte ein (ggf. reduziertes) Leerzeichen gesetzt werden.

Vier Augen sehen mehr als zwei

Viele kleine Fehler ergeben sich aus dem Prozess der Textproduktion: Ein Verb ist falsch konjugiert, weil sich das Subjekt im Zuge einer Überarbeitung verändert haben hat; ein Wort steht zweimal da da, wird von müden Augen jedoch einfach übersehen.

Es gibt deshalb keine Alternative dazu, Texte vor der Veröffentlichung gegenlesen zu lassen. Für die Identifizierung der beschriebenen Flüchtigkeitsfehler muss dein Lektor noch nicht einmal Sprachprofi sein: Co-Founder, Freunde und Verwandte helfen dir gerne dabei, mit deinem Projekt von Beginn an so professionell wie möglich aufzutreten!

 

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