Ein Jahr StartupBrett – ein Rückblick
Seit mittlerweile einem Jahr sind wir mit dem StartupBrett online – ein guter Anlass, die letzten zwölf Monate Revue passieren zu lassen. Wir blicken nach vorne und zurück: Wie sind wir gestartet? Wo stehen wir jetzt? Und: Wie geht es weiter?
Die Idee, ein deutsches Startup-Portal zu starten, war mir bereits im Frühjahr 2014 in Zusammenhang mit meinem eigenen Unternehmen UpdateNode gekommen. Während ich zahlreiche internationale Magazine entdeckt hatte, die über Startups berichteten, fielen meine PR-Bemühungen in Deutschland eher mau aus. Mit StartupBrett verband sich deshalb von Beginn an das Ziel, die vielen Startups im deutschsprachigen Raum sichtbarer zu machen und zu unterstützen.
Die Vorbereitung
Das Timing für den Start von StartupBrett hätte nicht schlechter sein können. Etwa zwei Monate vor dem Launch kam mein Sohn zur Welt: mein zweites Kind. Damit blieb mir nichts anderes übrig, als unser neues Portal vor allem in den Nächten vorzubereiten. Ich nutzte jede freie Minute – hier mal eine halbe Stunde, selten auch zwei Stunden am Stück – zwischen Familie, Arbeit, Startup und Hund.
Der Launch
Mitte September war es dann soweit: StartupBrett ging mit einer Landing-Page online. Ich machte mich direkt an die Öffentlichkeitsarbeit und twitterte einfach drauf los:
Hallo #Twitter. Schon bald gibt es brandneue #Startups auf dem @startupbrett. Heute schon Dein #Startup eintragen: http://t.co/8bb0i3Fr0y
— StartupBrett.de (@startupbrett) 18. September 2014
Mit der Landing-Page veröffentlichten wir unser Formular zum Startup-Eintrag. Die ersten Unternehmen meldeten sich an, und interessierte Besucher hinterließen ihre Email-Adresse. Gut vier Wochen später hatten wir genug Profile zusammen, um die ersten Startups vorzustellen:
#Startup vorgestellt: @expertiger – crowdbasierte Plattform für IT-Support – http://t.co/HsUYk4jEjT #startupbrett pic.twitter.com/Y0mO7PuEaC — StartupBrett.de (@startupbrett) 21. Oktober 2014
An diesem Tag schafften wir unseren ersten bescheidenen Besucherrekord: 50 Personen kamen auf unser Online-Portal, um die bereits vorhandenen Artikel zu lesen.
Der Feinschliff
Betreiber von Online-Angeboten wissen, dass ihr Produkt niemals endgültig fertig ist. Nachdem wir mit rudimentären Basisfunktionalitäten online gegangen waren, gab es deshalb noch einiges zu tun. Als Quelle für Verbesserungsvorschläge dienten uns insbesondere die sozialen Medien:

Wir sichteten die vielen kritischen Tweets und Facebook-Nachrichten, um das StartupBrett weiter zu optimieren. Ich begann, die Probleme und Feature-Wünsche zu systematisieren – und anschließend Schritt für Schritt anzugehen.
Neben der Seite änderte sich in dieser Zeit auch das Team, das an StartupBrett arbeitet. Aktuell sind wir zu zweit: Meine Frau Anne kümmert sich um das Organisatorische und hilft mir mit den Artikeln; für den Rest bin ich zuständig. Da gerade wieder richtig viel zu tun ist, werden wir aber bald Hilfe benötigen. Falls dir also gefällt, was wir machen, dann melde dich gerne per Email bei uns: info@startupbrett.de.
Zeit für Content
Im Januar lief unser Portal bereits recht gut. Da ich mittlerweile mit vielen Gründerinnen und Gründern im Gespräch stand, stellte ich fest, dass jeder von ihnen eine ganz eigene, besondere Geschichte zu erzählen hatte. Mit dieser Beobachtung war die Idee für die Startup-Stories geboren.
Mit den Startup-Stories haben wir eine Möglichkeit geschaffen, die Aufmerksamkeit auch auf die Personen hinter den Startups zu richten. Das Konzept ging von Anfang an auf: Seitdem wir regelmäßig authentische Startup-Stories veröffentlichen, steigt unsere Leserschaft noch schneller. Angespornt von diesem Erfolg haben wir unser Content-Angebot weiter ausgebaut: Auch Interviews, Fachbeiträge und Eventankündigungen werden seither auf dem StartupBrett veröffentlicht.
Das sind die bislang erfolgreichsten Artikel auf unserem Portal:
Zwischen Hörsaal und Startup Szene

Startup-Story von Daniel Berthold (Knick Knacks)
LYCKA FROZEN YOGURT – Der „Gute Genuss“

Startup-Story von Sven Perten (purefood GmbH)
So schlägt dein neues Produkt am Markt ein – ohne fertig zu sein

Startup-Story von Matthias Groo (Space Wallet)
“Ich brauche Kohle – ich gründe ein Start-up”

Artikel von Lukas Herbst (StartupBrett)
SEO-Texte für Gründer: 5 Tipps für suchmaschinenoptimierte Onlinetexte

Artikel von Jutta Rodriguez (text-treffer)
Seit Mitte des Jahres können Android und iPhone-Nutzer das StartupBrett übrigens auch mit einer eigenen App verfolgen.
Hier stehen wir heute – nach einem Jahr
Um zu verdeutlichen, was in den letzten 356 Tagen passiert ist, haben wir die wichtigsten Jahreszahlen in einer Infografik zusammengefasst:
Und so geht’s weiter
Bereits seit einigen Monaten haben wir auf unserer Seite die Rubrik Startup-Deals eingebaut: Unternehmen bieten hier ihre Produkte und Dienstleistungen zu Sonderkonditionen an – ein Feature, das wir in Zukunft weiter ausbauen und noch attraktiver machen möchten. Zudem sind weitere Features geplant, damit StartupBrett weiter zu dem wird, als das es geplant war: ein Schwarzes Brett für die Startup-Szene. Es bleibt also spannend!
