Existenzgründung in Österreich mit einem Baumpflegedienst

Baumpfleger sind gefragt, denn sie pflegen Bäume im öffentlichen Raum aber auch Privatpersonen nehmen die Leistungen in Anspruch, um Bäume sachgemäß schneiden zu lassen. Um in Österreich als Baumpfleger arbeiten zu dürfen, ist die berufliche Qualifikation Voraussetzung, denn die Leistung fällt in den Bereich der geschützten Gewerbe.

Notwendige Ausbildung

Für die Existenzgründung mit einem Baumpflegedienst wie https://www.baumpflege-wien.at/ muss der Gründer nachweisen können, dass er eine Ausbildung als Gärtner hat. Für die Erlangung eines Gewerbescheines ist es jedoch nicht relevant, welche Fachrichtung bei der Gärtnerausbildung eingeschlagen wurde.

Häufig handelt es sich jedoch um Landschaftsgärtner, da die Pflege von Bäumen bereits im Rahmen ihrer Berufsausbildung behandelt wird und sie später auch in diesem Bereich tätig sind.

Neben Gärtner dürfen dieses Gewerbe auch jene ausüben, die eine forstwirtschaftliche Ausbildung haben. In Österreich gibt es spezielle Schulen, die diese Fachrichtung anbieten und mit der Matura abschließen. Die Tätigkeit gehört zwar nach wie vor zum Gärtnergewerbe, ist für den Gründer mit dieser Ausbildung ausschließlich auf die Tätigkeit in der Baumpflege beschränkt. Er darf keine weiteren gärtnerischen Tätigkeiten wie die Veredelung oder die Pflanzung von Bäumen vornehmen.

Zusatzqualifikationen

In der normalen Gärtnerausbildung wird die Baumpflege nur am Rande gestreift. Bei der Ausbildung als Landschaftsgärtner wird das Thema zwar intensiver behandelt, wer jedoch beruflich in anderen Bereichen tätig war, sollte sein Wissen, bevor er einen Betrieb gründet, wieder auffrischen.

Es gibt verschiedene Bildungseinrichtungen in Österreich, die verschiedene Aus- und Weiterbildungen in diesem Bereich anbieten. Das umfasst beispielsweise die notwendigen Sicherungsmaßnahmen für die arbeitende Person aber auch rechtliche Aspekte, wie eine Arbeitsstelle richtig zu sichern ist. Zudem werden auch Themen wie Schadensfälle und Haftungsfragen behandelt.

Bei den Ausbildungen wird auch der richtige Umgang mit verschiedenen Werkzeugen gelernt. Dazu gehören nicht nur verschiedene Schnittwerkzeuge, sondern beispielsweise auch, wie ein Klettergurt verwendet wird, wenn ein Aufstieg auf einen Baum notwendig ist.

Ausrüstung

Während der Ausbildung kommen Baumpfleger bereits mit unterschiedlichem Werkzeug in Kontakt. Dieses Werkzeug wird später auch benötigt, um den Beruf ausüben zu können.

Das vorhandene Werkzeug beschränkt später auch die Möglichkeiten, Aufträge annehmen zu können. Zwar braucht es nicht von Beginn an gleich eine Hebebühne, um spezielle Aufträge annehmen zu können, die Grundausstattung für die übliche Baumpflege sollte vorhanden sein.

Das umfasst verschiedene Sägen, die sowohl mit als auch ohne Motor laufen. Bei motorisierten Geräten ist es ebenfalls empfehlenswert ein gutes Sortiment an Geräten zu haben, die mit Benzin und Akku betrieben werden. Oft ist die Handhabung von Akkugeräten einfacher und es ein geringerer Kraftaufwand notwendig die Geräte zu bedienen.

Daneben sind natürlich auch geeignete Fahrzeuge wichtig, mit denen die Geräte transportiert werden. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass auch einmal eine längere Leiter mit dem Fahrzeug zu transportieren ist.

Kosten

Die Kosten sind gering für die Erlangung des Gewerbescheins. Dieser kann bei der zuständigen Wirtschaftskammer nach der Erbringung der beruflichen Qualifikation erworben werden. Sobald der Gewerbeschein da ist, kann die Tätigkeit aufgenommen werden.

You may also like...