Office mit Hund – eine gute Idee?

Hunde am Arbeitsplatz verbessern nachweislich das Arbeitsklima, reduzieren Stress und steigern die Motivation. Office mit Hund ist daher keine schlechte Idee. Wichtig ist allerdings, dass Sie das Vorhaben zunächst mit Ihrem Chef besprechen und die Zustimmung Ihrer Kollegen einholen. Ein Bürohund sollte außerdem auch ausgelastet werden, eine gewisse Grunderziehung besitzen, nicht zu aggressivem Verhalten neigen und für eine gewisse Zeit ruhig auf seinem Platz liegen können. Sind diese Grundvoraussetzungen erfüllt, steht einem Hund am Arbeitsplatz nichts im Weg.

Office hundefreundlich einrichten

In einem Büro finden sich zahlreiche Dinge, die für einen Hund gefährlich werden können. Möchten Sie Ihren Vierbeiner mit ins Office nehmen, sollte Ihr Arbeitsplatz daher sowohl funktional als auch hundefreundlich ausfallen. Um eine sichere Umgebung zu schaffen, sollten Sie auf die folgenden Dinge achten:

– Ordentliches Kabelmanagement einrichten

– Stifte, Heftklammern und Co. außerhalb der Reichweite Ihres Vierbeiners aufbewahren

– Giftige Büropflanzen gegen ungiftige Alternativen austauschen

– Offene Türen mit Türstoppern sichern

– Tabuzonen einrichten, wenn Ihr Hund nicht im gesamten Büro herumlaufen darf

Neben einer sicheren Umgebung benötigt Ihr Hund einen ruhigen Rückzugsort, der sich idealerweise in der Nähe Ihres Schreibtisches und an einem Platz mit wenig Durchgangsverkehr befindet. Da Ihr vierbeiniger Freund Ihnen nicht in jedes Meeting folgen und Sie nicht auf die Toilette begleiten kann, sollte er sich in seiner Ruhezone auch allein wohlfühlen. Ein Napf mit frischem Wasser sollte außerdem direkt an seinem Platz stehen.

Arbeitstag hundefreundlich gestalten

Ihren Arbeitstag können Sie beispielsweise mit einem ausgiebigen Spaziergang oder einer Jogging-Runde zusammen beginnen, bei der sich Ihr Hund austoben kann. Im Office folgt für Ihren vierbeinigen Freund eine Ruhephase, während Sie sich Ihrer Arbeit widmen. Die Mittagspause bietet sich an, um bei einem zweiten Spaziergang neue Energie zu tanken. Ihr Hund kann sich gleichzeitig bei freiem Rennen oder einem kurzen Schnüffelspiel austoben und wird Ihnen die aktive Pause danken.

Da viele Hunde nachmittags besonders aktiv sind, empfiehlt sich nach der Mittagspause eine sinnvolle Beschäftigung für Ihren Hund. Egal ob Intelligenzspielzeug, Schnüffelteppich oder Kauknochen: Idealerweise lasten Sie Ihren Vierbeiner während Ihrer nächsten Arbeitsphase geistig aus. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass er um Ihre Aufmerksamkeit bettelt, unruhig durchs Büro läuft oder Sie während eines Calls stört.

Nach Feierabend empfiehlt sich schließlich eine abendliche Gassirunde, bei der sich Ihr Hund noch einmal austoben darf. Schnüffelspiele oder freies Rennen bieten sich besonders an. Schenken Sie Ihrem Hund dabei Ihre volle Aufmerksamkeit und nehmen Sie sich Zeit für ausgiebige Streicheleinheiten.

Bürohund an den neuen Tagesablauf gewöhnen

Für Hunde ist es oft eine große Umstellung, ihr Frauchen oder Herrchen täglich an den Arbeitsplatz zu begleiten. Die neuen Eindrücke und die fremden Menschen sorgen zunächst für Stress. Geben Sie Ihrem Hund deshalb genügend Zeit, um sich an den neuen Tagesablauf und den Aufenthalt im Office zu gewöhnen.

Um die Gewöhnung zu erleichtern, können Sie die Lieblingsdecke oder das Lieblingsspielzeug Ihres vierbeinigen Freundes von zuhause mitbringen. Erklären Sie Ihren Kollegen außerdem, was Ihr Hund darf und was nicht. Wichtig ist, dass Sie von Anfang an klare Grenzen setzen, damit Sie einerseits Ihre Hundeerziehung aufrechterhalten und andererseits für ein angenehmes Miteinander im Büro sorgen.

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