Wie wird man Immobiliengutachter?
Der Beruf eines Immobiliengutachters wird nicht als offizieller Lehrberuf angeboten. Die Berufsbezeichnung ist somit nicht gesetzlich geregelt und es kann sich jeder, der sich mit Immobilien beschäftigt, als Gutachter bezeichnen. Hierfür muss nur über genügend Fachwissen verfügt werden und Regeln eingehalten werden. Das heißt diese Person muss ein gewisses Erfahrungslevel im Bauwesen und Architektur haben. Um ein Gutachter zu werden, erfordert es mehr als nur einen guten Sachverstand.
Werdegang eines Immobiliengutachters
Für den Berufs des Immobiliengutachters müssen gewisse Rahmenbedingungen erfüllt werden, um dieser Tätigkeit nachgehen zu können. Die Person muss über genügend Kompetenzen verfügen. Oftmals bietet der erfolgreiche Abschluss eines Studiums die Grundlage für die Laufbahn. Danach sollten mehrere Jahre im Immobilienwesen gearbeitet werden. Zusätzlich können weitere Zertifikate erworben werden, die eine Qualifikation als Gutachter belegen. Hierbei handelt es sich dann um staatlich anerkannte Zertifikate, also auch um Zertifikate von freien Gutachtern und welchen die von der EU vergeben werden.
Wie wird man Immobiliengutachter?
Diese Frage kommt den meisten Immobilienmaklern, Fachwirten oder generell Personen in der Immobilienbranche in den Kopf. Um den Beruf des Immobiliengutachters ausüben zu können, müssen Voraussetzungen erfüllt werden. Dabei ist der Nachweis eines abgeschlossenes Studiums oder ein Meisterbrief hilfreich. Da diese Abschlüsse alle theoretisch sind, werden für einen praxisbezogenen Teil von Institutionen und Akademien verschiedene Basisseminare angeboten. Dazu gibt es dann noch weiterführende Weiterbildungen oder auch Aufbaulehrgänge im Bauwesen.
Schwerpunkte für Immobiliengutachter im Bauwesen
Als Immobiliengutachter im Bauwesen muss grundsätzlich zwischen dem Wertgutachter und einem Schadensgutachter unterschieden werden. Der Wertgutachter arbeitet mit einem Wertermittlungsgutachten für bebaute und unbebaute Grundstücke. Dabei wird nochmal unter verschiedenen Wertgutachten-Methoden unterteilt. Bei einem Baugutachter geht es dagegen größtenteils um eine Einschätzung, ob potenzielle Bauschäden vorhanden sind.
Seminare und Weiterbildungen
Bundesweit werden Fachseminare sowie Lehrgänge für Sachverständige der Immobilien- und Bauwirtschaft angeboten, die im Rahmen der Ausbildung zu einem Immobiliengutachter absolviert werden sollten. Diese Seminare werden in der Regel als mehrtägige Seminare in der Woche oder am Wochenende durchgeführt. Gerade praxisorientierte Seminare sollten von potenziellen Immobiliengutachtern wie dem https://www.immobiliengutachterbochum.de/ immer mitgenommen werden, um die Kernkompetenzen weiter zu fördern. Praxisseminare von Professoren, die direkt aus der Praxis kommen, haben den meisten Mehrwert.
Zertifizierung zum Immobiliengutachter
Am Ende des Workshops erhalten die Teilnehmer eine optimale praxisorientierte Einarbeitung in die theoretischen Grundlagen. Alle Teilnehmer erhalten ein umfassendes Briefing zur Thematik. Auf diese Weise fungieren die Teilnehmer als Gutachter und erstellen eigenständig Immobilienwert- oder Schadensgutachten. Am Ende des Workshops steht in der Regel eine Prüfung durch den Verband freier Bau- und Bodensachverständiger an. Beim Bestehen werden Urkunden an die Teilnehmer verliehen.